20 Jahre hinter der Maschine
Ein Browser-Werkzeug, das die Kanten in deinem Foto findet und daraus in zwei Minuten eine maßhaltige Vorlage macht, die du zu hundert Prozent nachbearbeiten kannst. Kein Vollautomat, keine Linie erfunden: Die Linien sitzen genau, was fehlt, ziehst du mit dem Finger nach. Von einem Tätowierer gebaut.
Das komplette Werkzeug, im Browser, auf deinem Gerät. Kein Upload, keine Anmeldung. Druck und Export tragen ein Wasserzeichen, bis du die Vollversion hast. Was sie kostet
Eine Steilvorlage, kein fertiges Stencil. Das Werkzeug findet die Kanten über die Sprunghöhe im Foto, und die sitzen auf den Pixel genau: Kontur, Augen, Lippen, Haaransatz. Was es nicht findet, erfindet es nicht. Mundwinkel, Nasenflügel, ein Lid — da brauchst du fast immer ein paar Striche von Hand.
Genau dafür ist alles editierbar. Radierer, Stift mit Magnet an die Kante, Ziehen, Einfrieren — mit dem Finger am Handy, mit dem Stift am iPad. Eine fehlende Punktlinie sitzt meist beim ersten Mal. Die Vorarbeit, die sonst eine halbe Stunde am Leuchttisch kostet, ist in Minuten erledigt, und die Präzision kommt aus dem Foto, nicht aus deiner Hand.
Deshalb Linien statt Schatten, und so wenig Stencilfarbe auf der Haut wie nötig. Das Werkzeug füllt nichts und schraffiert nichts, auch das tiefste Schwarz bekommt nur einen Rand. Ein Stencil, das dir Flächen auf die Haut legt, bringt viel Thermofarbe in die Stelle, in die du gleich stichst, verwischt beim ersten Abwischen und verdeckt bis dahin, woran du arbeitest. Du bekommst Anhaltspunkte, keine graue Masse — und eine Haut, auf der nur die Linien liegen, die du brauchst.
Und du musst mir das nicht glauben: die Demo ist das ganze Werkzeug mit deinem eigenen Foto. Nur der Ausdruck trägt ein Wasserzeichen.
Sechs Schritte, alle im Browser, alle rückgängig zu machen.
Links die Vorlage, rechts der Lauf aus dem Werkzeug. Nichts nachgezeichnet.
Gefieder — Struktur, die schnell zu Gewusel wird.
Weiche Verläufe ohne klare Kante, dazu ein hartes Schwarz.
Kanten, Facetten und Binnenstruktur auf engem Raum.
Falten und Sehnen, ein Metallreflex als Anker.
← wischen
durchgezogen = Kantegestrichelt = Rand einer Tonfläche
Dieselbe Regel, nach der das Werkzeug zeichnet — und nach der diese Seite gesetzt ist.
Einmal zahlen
59 €
Launchpreis für die ersten Wochen. Danach 79 €.
Alles, was die Vollversion kann: laden, Menge, Radierer, Stift, Einkreisen, Einfrieren, Vollbild, Druckansicht. Nur der Ausdruck und das gespeicherte Bild tragen ein Wasserzeichen quer über das Blatt — du kannst das Ergebnis beurteilen, aber nicht übertragen. Dein Foto verlässt auch in der Demo dein Gerät nicht.
Zum Arbeiten nicht. Das Werkzeug ist eine einzelne Datei, die in deinem Browser rechnet. Einmal geladen, läuft es im Flugmodus, im Keller und auf der Convention mit vollem WLAN-Chaos.
Nein. Kein Konto, kein Login, keine Credits. Du kaufst die Datei und benutzt sie.
Nein. Das Bild verlässt dein Gerät nicht, weil es keinen Ort gibt, an den es gehen könnte. Es wird auch nichts hochgeladen, gespeichert oder gelöscht — es passiert schlicht nichts außerhalb deines Browsers.
Nie. Es gibt keine Inhaltsprüfung, weil es keinen Server gibt, der prüfen könnte. Was du hineingibst, wird gerechnet. Was du damit tätowierst, ist deine Sache und deine Verantwortung.
Nein, und das ist der Punkt. Es steckt kein Modell darin, das etwas hinzuerfindet, das nicht im Foto ist. Zweimal derselbe Lauf ergibt zweimal dasselbe Ergebnis — auf die Linie genau. Was fehlt, zeichnest du mit dem Stift selbst dazu, bewusst.
Weil du dann die Schatten als geschlossene Flächen auf der Haut hast. Das legt viel Wachs auf, verwischt beim ersten Abwischen und verdeckt dabei genau die Stelle, an der du gerade arbeitest. Ein Stencil muss stundenlang halten und trotzdem durchsichtig für die eigene Arbeit bleiben — deshalb Linien.
Aus demselben Grund füllt das Werkzeug nichts. Tonflächen bekommen einen Rand, schwarze Flächen werden umrandet, die Füllung machst du an der Maschine — so wenig Thermofarbe auf der Haut wie nötig. Was manche Automatik als Schattierung oder Vollschraffur aufs Papier legt, landet beim Übertragen komplett in der Haut. Hier landet nur die Linie.
Jeden, den du schon hast. Du druckst entweder direkt aus dem Werkzeug in echter Größe oder exportierst ein 1-Bit-PNG mit 300 dpi, das die gängigen Drucker-Apps direkt annehmen.
Ein gemessener Hinweis: Linien unter etwa 0,4 mm überleben auf keinem Thermodrucker, egal welche Software sie erzeugt. Deshalb rechnet das Werkzeug in Millimetern statt in Pixeln — es weiß, was hinten noch ankommt.
So groß, wie du es angibst — geprüft von 70 bis 400 mm. Passt es nicht auf ein Blatt, wird es gekachelt, auf A4, A3 oder Letter, mit 10 mm Überlappung und Passkreuzen zum Zusammenlegen. Der Kontrollbalken auf dem Ausdruck muss genau 5 cm messen, dann stimmt der Maßstab.
Die Druckgröße bestimmt außerdem, wie viel Detail überhaupt sinnvoll ist. Kleiner heißt weniger Linien. Das ist Absicht.
Ja. Eine Strichzeichnung erkennt das Werkzeug von selbst und schaltet um: eine Linie je gezeichneter Linie statt zwei Kanten, schwarze Flächen werden umrandet. Du kannst das auch von Hand setzen.
Ja. Radierer und Stift nehmen den Apple Pencil, der Handballen daneben wird ignoriert. Finger bleiben für Zoom, Schieben und die Gesten: zwei Finger tippen ist rückgängig, drei Finger wiederholen.
Nur wenn du es beim ersten Start erlaubst. Dann merkt es sich beim Drucken, welche Linien du behalten, radiert oder eingefroren hast, und mit der Zeit kommen die Kanten zuerst, die du ziehst. Übertragen werden dabei nur Messzahlen — kein Foto, keine Form, keine Koordinaten. Unter „Erweitert" stellst du es jederzeit um. Die Demo sendet nichts.
Nein, und es behauptet das auch nicht. Es ist kein Vollautomat mit hundert Prozent Trefferquote. Es nimmt dir die Vorarbeit ab: Die Kanten liegen genau, und was fehlt, setzt du in ein, zwei Minuten nach. Die Entscheidung, was aufs Blatt gehört, bleibt bei dir.
Dein Stand läuft weiter. Es gibt nichts, was abgeschaltet werden könnte. Wenn du weiter Updates willst, verlängerst du — musst du aber nicht.
Zwanzig Jahre an der Maschine. Conventions, Pokale, Kundenporträts, und jede Menge Stencils, die nachts am Leuchttisch entstanden sind.
Thermostencil ist aus dem Ärger über diese Stunden entstanden — und aus der Weigerung, dafür ein Programm zu benutzen, das sich seine Linien ausdenkt.
Kein Konto, kein Upload. Nimm ein Foto vom Handy und schau, was das Werkzeug daraus macht.
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